Sophie schreibt über ihre Welt

Die Stadt der Träumenden Bücher

20. Apr 2014 Autor: Sophie Keller | Abgelegt in: High Fantasy

Die Stadt der Träumenden Bücher

Von Walter Moers
Erschienen im Piper-Verlag
475 Seiten / Taschenbuch
Kostet in der Schweiz ca. 20.-
Meine Bewertung: 5/5

Inhalt:
Hildegunst von Mythenmetz ist ein zamonischer Lindwurm und ein Dichter. Er lebt in einer Welt, in welcher die Literatur eine Rolle von höchster Bedeutung spielt. Genauer gesagt dreht sich beinahe das gesamte Leben darum. Übliche Berufe sind Schriftsteller, Poet, Buchbinder, Verleger, Antiquar, Vorleser und Lektor. Als nun eines Tages der Dichtpate von Hildegunst verstirbt und ihm ein mysteriöses Manuskript hinterlässt dass ihn in eine nie zuvor gekannte emotionale Ekstase reisst, begibt sich der Lindwurm in Richtung Buchhaim, eine wundervolle und gefährliche Stadt in der es nur so von Buchhandlungen wimmelt, um den Urheber des geheimnisvollen Textes ausfindig zu machen. Eine Reihe ungünstiger Ereignisse verschlägt ihn schliesslich in das furchteinflössende Labyrinth der Katakomben von Buchhaim, eine unendliche Anzahl von finsteren Höhlen, Schluchten und Gängen, vollkommen abgeschnitten von der Zivilation und voller lauernden Gefahren. Unser tapferer Lindwurm nimmt uns mit in eine Welt umherstreunender Schatten, bewaffneter Bücherjäger, einäugiger Zyklopen und eine Menge lebendiger, ja sogar tödlicher Bücher…

Meine Meinung:
Das Buch sprüht nur so vor Energie und Fantasie! Gespickt von unzähligen Illustrationen, verschieden Schriften und dunklen Seiten macht das Buch richtig Spass und man wartet nur so auf die nächste Besonderheit. Gleichzeitig ist die Geschichte unendlich amüsant und die sympathische Hauptfigur schliesst man sehr schnell ins Herz. Ich liebe diese Geschichte, sie wimmelt von originellen Ideen und witzigen Namen ebenso sehr wie von haarsträubenden Beschreibungen und Spannung, soweit das Auge reicht. Ich mochte dieses Buch wirklich sehr gern, auch wenn ich dafür etwas länger gebraucht habe. Mehr kann ich eigentlich gar nicht sagen, ich finde jeder sollte mal in den Genuss eines so mutigen und verrückten Werks kommen. Alles was ich weiss, ist dass ich auf den ersten zehn Seiten des Buches laut gelacht, und auf den letzen zehn geweint habe.

Freu mich schon riesig auf die Fortsetzung! 5 von 5 Punkten!

Girl With A Pearl Earring

16. Aug 2013 Autor: Sophie Keller | Abgelegt in: Belletristik / Romane

Girl With A Pearl Earring

Von Tracy Chevalier
Erschienen im Harper Collins-Verlag (Englisch)
248 Seiten / Taschenbuch
Kostet in der Schweiz ca. 16.-
Meine Bewertung: 4.5/5

Inhalt:
1664: Die junge Griet muss als Magd im Haus des Malers Vermeer arbeiten um sich und ihre Familie zu ernähren. Dabei säubert sie auch das Studio des Künstlers und bewundert seine Gemälde. Ihm zu assistieren lenkt sie ein wenig von ihren eigenen Problemen mit etwa den Töchtern Vermeers, der anderen Magd Tanneke, dem Sohn des Metzgers oder sogar der Gattin des Malers ab. Griet entdeckt eine neue Welt in den Farben und Formen die ihr Meister ihr näher bringt und sieht sich selbst und die Welt in einem anderen Licht. Aber die Gabe mehr zu sehen und ein Talent zu haben sind nicht immer nur ein Segen. Irgendwann gewinnen Geheimnisse, Intrigen und Misstrauen die Überhand im Hause und Griet gelangt in eine verzwickte Lage für die sie schlussendlich die Schuld trägt obwohl sie nicht verantwortlich ist für die Affäre die sich um sie herum austragen wird…

Meine Meinung:
Mich hat das Buch sehr beeindruckt. Am Anfang wusste ich zwar nicht ob es was für mich sein würde aber die Stimmung des Buches, die Atmosphäre, der Duft hat es mir von Anfang an angetan. Da ich eigentlich nicht viele historische Romane lese war ich von Zeit zu Zeit über Sitten und Verhaltensweisen verwundert aber ich habe mich schnell in der Welt eingefunden. Griet hat mir als Hauptdarstellerin sehr gut gefallen, sie ist aussergewöhnlich und sehr komplex was sie interessant und geheimnisvoll wirken lässt. Die anderen Personen in dem Buch waren auch gut entwickelt. Am besten an der Geschichte waren wohl die wunderbar schönen Beschreibungen die Tracy Chevalier geschrieben hat und somit jeden Detail alle Ehre macht. Das Buch plätschert eigentlich fast bis zum Schluss vor sich hin und enthält eher eine “stille” Dramatik die sich schwer in Worte fassen lässt. Ich war teilweise sehr geschockt und wütend über die Ungerechtigkeit und Feigheit die sich durch das Buch und einige Charaktere zieht. Manchmal wollte ich jemanden echt zünftig die Meinung sagen und Griet verteidigen. Ich bin sehr begeistert und berührt von dem Buch und empfehle es jedem der älter als 14 ist.

Ich gebe dem Buch 4.5 von 5 Punkten.

Unbearable Lightness – Portia De Rossi

6. Aug 2013 Autor: Sophie Keller | Abgelegt in: Mein Aktuelles Buch

The Fault In Our Stars

6. Aug 2013 Autor: Sophie Keller | Abgelegt in: Belletristik / Romane

The Fault In Our Stars

Von John Green
Erschienen im Penguin Books-Verlag (Englisch)
316 Seiten / Taschenbuch
Kostet in der Schweiz ca. 17.-
Meine Bewertung: 5/5

Inhalt:
Hazel ist 16 Jahre alt und hat Krebs. Es ist ein Wunder dass sie noch lebt und es ist ihr nur zu gut bewusst. Manchmal hasst sie die Welt und würde alles dafür geben Lungen zu haben, die nicht scheisse darin sind, Lungen zu sein. Hassen tut sie auch die Selbsthilfegruppe, das liegt teilweise daran dass ihr Gruppenleiter jedes mal von neuem erzählt wie ihm die Eier amputiert wurden, aber ihre Eltern zwingen sie hinzugehen. Als sie eines Tages aber dort ankommt ist ein neuer Junge da. Augustus (genannt Gus) hat es ihr ziemlich angetan und sie freunden sich an. Nach und nach entwickelt sich ihre Freundschaft zu mehr. Hazel und Gus passen perfekt zusammen und verstehen sich auf einem Niveau das man als Seelenverwandtschaft bezeichnen könnte. Als die Zeit knapp wird möchte Hazel mit Gus’ Hilfe ihren letzten Wunsch erfüllen. Aber nicht jeder Traum ist so perfekt wie er Anfangs scheint. Zum Glück hat Hazel jedoch Gus um ihre Enttäuschung zu überkommen. Doch niemand lebt für immer…

Meine Meinung:
Ich wage zu sagen dass John Green ein wahres Genie ist. Es ist ihm gelungen ein solch delikates Thema in diesem Buch zu thematisieren ohne es mit Seidenhandschuhen anzupacken. Es ist einfach wahr und zum teil sehr hart. Ich wusste von ersten Satz an dass ich das Buch lieben würde und ich wurde nicht enttäuscht. Es blieb bis zur letzten Minute spannend und ich wollte immer weiter lesen ohne dass das Buch zu Ende geht. Es ist neben “Struck By Lightning” mein liebstes Buch auf der ganzen Welt und es hat sehr viele Dinge mit dem vorher genannten gemeinsam, nur dass ich das Gefühl hatte dass die Gefühle die ich bei “Struck By Lightning” hatte, in “The Fault In Our Stars” verdreifacht wurden. Beide Geschichten sind unglaublich tragisch, die Charaktere unglaublich humorvoll und sarkastisch, die Sprache hart und wahrheitsgemäss, die Fantasie unendlich, die Träume enorm, die Liebe unbegrenzt, die Story bewegend und das Ende herzzerreissend. Ich hätte nie geglaubt dass das Wort “Okay” eine so grosse Bedeutung haben könnte oder dass ich bei einem Buch so krass das Gefühl haben könnte jeder Satz sei so goldrichtig dass es fast scheint als hätte John Green tagelang an einer Konversation aus vier Sätzen gesessen und es dennoch so wirken lassen dass Hazel und Gus einfach drauflosreden und mit einer unbeschreiblichen Leichtigkeit und melancholischer Angst sagen was sie im Herzen fühlen. Gegen den Schluss hätte ich alles dafür getan dass die Geschichte nicht zu Ende geht und ich die Hauptpersonen nicht gehen lassen müsste. Ich hatte jedes Gefühl empfunden dass man nur fühlen kann und die Geschichte ist mir sehr stark im Gedächtnis geblieben und hat sich auf meine Ansicht auf Bücher und das Leben abgefärbt. Ich könnte stundenlang über dieses Buch schreiben, jede Sequenz mit liebevollen Worten rezitieren und jeden Gedanken auflisten bei dem ich mir klein und ausserordentlich unwichtig vorkam. Und sehr allein. Das Buch hat mich glücklich und traurig gemacht, am Ende hab ich echt Rotz und Wasser geheult. Ich weiss nicht wie ein Autor es schafft den Leser so anzusprechen oder zu berühren aber ich habe grossen Respekt davor. Jeder sollte dieses Buch lesen und wirklich jeder wird es auch lieben. Ich bin mir 100% sicher dass niemand davon enttäuscht sein wird. Es tut mir leid, aber ich muss jetzt gehen und John Green anflehen einen 1000-Seiten Roman mit Chris Cofler zu schreiben.

Eigentlich sollte jedem klar sein dass ich dem Buch 5 von 5 Sterne gebe. (Oder vielleicht sogar 6?)

Zum Wiedersehen der Sterne

3. Aug 2013 Autor: Sophie Keller | Abgelegt in: Belletristik / Romane

Zum Wiedersehen der Sterne

Von Dinaw Mengestu
Erschienen im Claassen-Verlag
250 Seiten / Gebundenes Buch
Kostet in der Schweiz ca. 17.-
Meine Bewertung: 5/5

Inhalt:
Sepha ist ein Flüchtling aus Afrika, der seit vielen Jahren in Washington lebt. Er hat einen kleinen Laden am Logan Circle der aber nicht besonders gut lauft. Sepha gibt sich mit wenig zufrieden und er hat auch gar keine andere Wahl. Oft ist er einsam, und wenn er mal mit seinen zwei einzigen Freunden zusammen ist geht es meistens um afrikanische Diktatoren. Eigentlich was Sepha einigermassen glücklich – bevor er anfing das Glück zu suchen und darüber nachzudenken. Daran ist vor allem die neue Nachbarin schuld, Judith, die es ihm sehr angetan hat. Auch deren Tochter Naomi hat einen geradezu magischen Einfluss auf Sepha. Er will einen Neustart doch das ist nicht einfach. Was ist er willig zu tun für die Liebe einer fremden Frau und eines kleinen Mädchens?

Meine Meinung:
Das Buch hat mich zutiefst bewegt. Die Geschichte ist wunderschön, mitreissend und wahnsinnig poetisch. Jeder Satz stimmt perfekt und kein Wort ist zu viel. Das Buch ist so ehrlich und sensibel und extrem simpel. Es spricht mit jedem Satz die Wahrheit, möge er noch so kitschig oder hart tönen. Die Geschichte nimmt sich Zeit, die Seiten plätschern vor sich in und dennoch geht es viel länger als man erwartet hätte bis man das bittere Ende erlangt. (Ich merke gerade wie die Stimmung des Buches meine Rezension beeinflusst – das klingt ja schon fast wie ein Gedicht). Die Charaktere haben es mir wirklich angetan und ich verbinde mit dem Buch eine ganz besondere Stimmung – die etwa, die man bei einem schönen Sonnenuntergang miterlebt. Es gibt unglaublich viele fantastische und inspirierende Sätze in dem Buch die man laut aussprechen will. Man freut und trauert mit Sepha und man taucht voll und ganz in die Geschichte ein. Mir ist Naomi total ans Herz gewachsen und auch Judith fand ich sehr interessant. Man sollte sich Zeit für das Buch nehmen und nach jedem Kapitel eine kleine Pause machen um die Geschichte nachwirken zu lassen und darüber nachzudenken. Man könnte stundenlang mit Sepha philosophieren und sich köstlich mit ihm unterhalten auch wenn er noch so einfach gestrickt ist. Das Buch ist einfach etwas ganz besonderes und hat mich mit seiner liebevollen Melancholie zu tränen gerührt. Es wundert mich das dieses Buch kein Klassiker ist denn ich finde das jeder es mal gelesen haben sollte.

Ich liebe das Buch und es bekommt natürlich 5 von 5 Punkten.

Sei lieb und büsse

3. Aug 2013 Autor: Sophie Keller | Abgelegt in: Jugendthriller

Sei lieb und büsse

Von Janet Clark
Erschienen im Loewe-Verlag
333 Seiten / Taschenbuch
Kostet in der Schweiz ca. 18.-
Meine Bewertung: 4.5/5

Inhalt:
Sina zieht mit ihrer Familie von Berlin nach Kranbach was sie erst mal total blöd findet. Sie leidet unter den Wutanfällen ihrer Mutter und muss ihren kleinen Bruder irgendwie durchbringen. Nach einiger Zeit scheint sich jedoch alles zum besseren zu wenden als Sina in der Clique von den beliebten Mädchen aufgenommen wird und ihr Schwarm Frederik offensichtlich ziemlich auf sie steht. Das einzige was ihre Freude trübt ist die Zicke Céline und ihre Freundinnen. Doch bald hat Sina ein grösseres Problem; Frederik verunglückt mit dem Fahrrad und fällt ins Koma! Sina ist total geschockt hat aber so eine Ahnung dass da nichts gutes dahinter steckt und das Unglück kein Unfall war. Sie fängt an nach Hinweisen zu suchen und stösst schnell auf erste Fährten – falsche Fährten…

Meine Meinung:
Ich habe das zweite Buch von Janet Clark direkt nach Schweig still, süsser Mund gelesen damit ich den direkten Vergleich habe. Das Cover ist ja praktisch gleich und der Titel passt auch zum ersten Buch. Die Geschichten haben nichts miteinander zu tun, dennoch sind sie sich auf gewissem Level ziemlich ähnlich. In beiden Büchern wird die Hauptperson an der Nase rumgeführt, es wird ab und zu aus der Sicht des Täters geschrieben und nebenbei werden Alltagsprobleme und Familienkrisen zum Thema. Obwohl man beim zweiten Buch eigentlich von Anfang an weiss wer der Täter ist, bleibt es bis zum Schluss spannend. Man versetzt sich in Sina und versucht permanent ihr die Augen zu öffnen was tierisch aufregt aber natürlich super für die Story ist. Man will alles bis ins letzte Detail wissen und am Ende ist alles logisch. Nach etwa zwei Drittel des Buches hatte ich einen Aha!-Moment bezüglich der mysteriösen Tagebucheinträge die immer mal wieder auftauchen. Dieser Moment hat mich sofort angetrieben das Buch noch schneller weiterzulesen weil ich unbedingt erfahren wollte wie es zu allem gekommen ist. Für mich war dieses Buch besser als das erste von Janet Clark und ich werde die Autorin weiterhin im Auge behalten. Ich empfehle das Buch an alle die Thriller mögen, unabhängig davon ob ihr den Debut-Roman von Clark gelesen habt oder nicht. Mich hat das Buch jedenfalls überzeugt.

Das Buch bekommt 4.5 von 5 Punkten von mir.

Schweig still, süsser Mund

3. Aug 2013 Autor: Sophie Keller | Abgelegt in: Jugendthriller

Schweig still, süsser Mund

Von Janet Clark
Erschienen im Loewe-Verlag
349 Seiten / Taschenbuch
Kostet in der Schweiz ca. 18.-
Meine Bewertung: 4/5

Inhalt:
Als Ella spurlos verschwindet ist ihre beste Freundin Jana sofort alarmiert. Doch ausser ihr scheint sich niemand sonderlich Sorgen zu machen und die Polizei kann nicht eingreifen da Ella volljährig ist. Also beginnt Jana auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei kommen Dinge ans Tageslicht die Jana verunsichern und es passieren Sachen die völlig untypisch für Ella sind. Langsam beginnt Jana an ihrer Freundschaft mit Ella zu zweifeln. Was hat Ella ihr noch alles verschwiegen? Immer mehr findet Jana heraus, was sie in Schwierigkeiten bringt. Denn die Suche bringt Jana dem Täter näher als ihr lieb ist…

Meine Meinung:
Das Buch wurde ja sehr gehyped und von vielen empfohlen. Ich fand es auch eigentlich sehr gut, es war spannend und ich konnte mich gut mit dem Hauptcharakter identifizieren. Trotzdem habe ich von der Geschichte etwas mehr erwartet. Gegen Ende war die Spannung leider nicht so gross wie ich erhofft hatte, da nach einer Weile klar ist wer der Täter ist. Der Schreibstil von Janet Clark gefällt mir jedoch sehr gut und ich finde auch die Idee der Geschichte super (ganz zu schweigen vom wunderschönen Cover). Mir haben die Briefe die Jana an Ella schreibt sehr gefallen und sie zeigen dass Jana nicht einfach Ella blind vertraut. Die ganze Story scheint mir realistischer als man vielleicht denken würde, die Charakteren haben alle ihre kleinen Fehler die sie sehr interessant machen. Alles in allem finde ich das Buch gut auch wenn es jetzt nicht mein Monatshighlight ist. Ich empfehle es an Thriller Fans jedes Alters und hoffe das ihr was damit anfangen könnt.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Punkten.

Libellenfänger

18. Jul 2013 Autor: Sophie Keller | Abgelegt in: Jugendthriller

Libellenfänger

Von Katja Brandis
Erschienen im Ivi-Verlag
366 Seiten / Taschenbuch
Kostet in der Schweiz ca. 22.-
Meine Bewertung: 4.5/5

Inhalt:
Ricky hat ein Geheimnis: Sie ist mit ihrer Mutter im Gefängnis aufgewachsen. Das weiss aber niemand, nicht mal ihre beste Freundin. Als jedoch ein Mädchen aus ihrer Schule plötzlich unter mysteriösen Umständen stirbt holt die Vergangenheit sie ein. Ricky ist sich ganz sicher dass es ein Mord war. Die Polizei ist da leider anderer Meinung. Also versucht Ricky den Fall auf eigene Faust zu lösen. Mithilfe eines Freundes und einer Frau der russischen Mafia verfolgt sie Hinweise und falsche Fährten. Das Ganze wird ziemlich unheimlich als sie bei der Suche auf Engel stossen. Jede Menge davon. Tausend Fragen schwirren in Rickys Kopf umher und scheinen keinen Sinn zu machen. Wer hat Antonia umgebracht? Warum? War es doch nur ein Herzstillstand? War es der Lehrer? Oder Deborah? Oder am Ende gar Marek, dem sie all ihre Geheimnisse anvertraut hat? Wollte er auch sie umbringen? Wie konnte sie sich wehren? Und was hat es mit den verdammten Libellenflügel überall auf sich???

Meine Meinung:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Ich hatte es einfach mal blindlings in der Buchhandlung gegriffen und nicht gewusst was mich erwartet. Ich mochte den Schreibstil total gerne und man kommt schnell voran da es so spannend ist. Das Buch ist sehr clever aufgebaut und die Zusammenhänge haben mich sehr fasziniert. Die Protagonistin, Ricky, hat echt gute Gedanken und man identifiziert sich schnell mit ihr. Sie hat mich nebenbei an eine meiner besten Freundinnen erinnert. Auch die anderen Charaktere sind sehr toll gestaltet. Zum Beispiel Marek hat keinem Klischee entsprochen und auch Deborah und Nele fand ich sehr toll. Am liebsten mochte ich Valentina. Die Story ist um ein Gymnasium herum gebaut und erscheint auch wirklich realistisch. Man tappt lange im Dunkeln bevor man eine Ahnung bekommt wer der Täter ist und am Schluss gibt es eine abrupte Wendung. Super fand ich dass ab und zu sehr aktuelle Dinge mit eingeflossen sind zum Beispiel hie und da Ausschnitte aus einem Adele Song oder einfach Namen wie David Guetta, Die Tribute von Panem und Facebook. Es liess die Geschichte noch realer scheinen. Die Spannung des Buches ist Hammer und die Gestaltung so wie so. Ich kann das Buch jedem empfehlen der Jugendthriller mag. Dennoch, vielleicht sollte man auch hier über vierzehn sein.

Das Buch bekommt von mir 4.5 von 5 Punkten.

To Kill A Mockingbird

18. Jul 2013 Autor: Sophie Keller | Abgelegt in: Belletristik / Romane

To Kill A Mockingbird

Von Harper Lee
Erschienen im Arrow Books-Verlag (Englisch)
309 Seiten / Taschenbuch
Kostet in der Schweiz ca. 14.-
Meine Bewertung: 3.5/5

Inhalt:
Scout und Jem sind die Kinder eines Anwalts in Maycomb, Alabama. Das Buch spielt in der Zeit, in welcher Rassismus in den Südstaaten als normal galt. Scout und ihre Familie haben trotz guten Ansehens mit ihrer Position zu kämpfen. Scout möchte sich nicht wie eine Lady benehmen, trägt lieber Overalls als Kleider und prügelt sich mit Jungs die ihre Ehre verletzen. Ihr Vater versucht den schwarzen Tom Robinson vor Gericht zu verteidigen, dennoch schärft er seinen Kindern ein, sie sollen nichts tun was in der kleinen Stadt für Aufruhr sorgen könnte. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Unfairness des Lebens, und der Wille darum zu kämpfen auch wenn man mit höchster Wahrscheinlichkeit verliert.

Meine Meinung:
Ich brauchte ein Bisschen Zeit um in das Buch reinzukommen. Das Englisch ist schwerer als das, was ich gewohnt bin. Nach einiger Zeit geht es aber und man gewöhnt sich auch an die eher altmodischen Ausdrücke. Die Geschichte hat mich sehr angesprochen, auch wenn generell nicht so viel passiert. Während das Buch an einigen Stellen sehr gewitzt ist, zieht sich durch das ganze Buch eine eigentümliche Melancholie. Das Buch ist sehr philosophisch und setzt sich mit Problemen des Alltags gut auseinander. Ich fand das es von Kapitel zu Kapitel immer besser wurde und sich auch die Spannung aufgebaut hat. Manchmal war ich von der Lebenshaltung der Menschen sehr geschockt und konnte ihre Schlüsse und Handlungen schlecht nachvollziehen. Aber genau das hat es so spannend gemacht. Die Szene im Gerichtssaal war unglaublich gut geschrieben und hat mich echt gefesselt. Ich war überrascht dass es mir am Ende so gut gefallen könnte. Im letzten Drittel habe ich angefangen über jeden Satz dreimal, statt zweimal nachzudenken und habe mir alles sehr zu Herzen genommen. Wie ungerecht das Leben tatsächlich ist, und warum manche Menschen so sind und manche so. Was sich hinter geschlossenen Türen abspielt und über welche Dinge man nie spricht. Diese Themen trafen mich umso mehr als ich vom Tod Cory Monteith’s erfuhr. Das Buch machte danach noch mehr Sinn und am Ende war ich sehr traurig. Es konnte mich nicht so extrem packen wie andere Geschichten, dennoch ist es ein unglaublich schönes und tolles Buch das zum nachdenken anregt und in der Welt zu hundert Prozent etwas gutes angerichtet hat. Ich empfehle das Buch jedem, jedoch sollte man vielleicht schon so über 14 sein um es richtig zu verstehen. Das Buch sollte jeder einmal gelesen haben und ich denke das es niemanden enttäuschen wird.

Ich gebe dem Buch 3.5 von 5 Punkten.

Über mich

2. Jul 2013 Autor: Sophie Keller | Abgelegt in: Über mich

Hi, ich bin Sophie und bald 14 Jahre alt. Vielleicht kennst du mich, vielleicht auch nicht. Spielt aber keine Rolle. Wenn du Bücher magst bist du hier richtig, und wir haben schon etwas gemeinsam. Ich komme aus Zürich, Schweiz und lebe auch da.

Ich habe viele Hobbies und liebe Abwechslung. Ich bin sehr vielseitig. Besonders gerne tue ich lesen, zeichnen, singen, Klavier spielen, Gitarre spielen, Musik hören, malen, sonst gestalten, tanzen, schreiben, reiten, schwimmen, Sport machen, essen, Spass haben, Freunde treffen, shoppen, mich mit Mode beschäftigen, Dinge sortieren, aufräumen und ordnen, andere glücklich machen, mich selbst glücklich machen, auf Dinge die ich mir wünsche hinarbeiten, kreativ sein, Glee schauen/hören, Katzen streicheln, Sushi essen, Cola trinken, Blog schreiben, Listen aufstellen, Collagen machen, Songs schreiben, Geschichten erfinden und schreiben, Drehbücher schreiben, Theater spielen, schminken, Johnny Depp-Filme gucken, Chris Colfer und Darren Criss und Lea Michele und Cory Monteith und Jenna Ushkowitz und Kevin McHale und Melissa Benoist und Blake Jenner anfanen, Taylor Swift lieben, Schmuck sortieren, Outfits zusammenstellen, Cupcakes backen, Chips essen, Fernsehen, Fotoshootings machen, Vollbäder nehmen, mit Freunden herumblödeln, lachen, inspiriert sein, inspirieren, glücklich sein, das Leben geniessen…

Ein paar Dinge kann ich auch nicht leiden, zum Beispiel Ungerechtigkeit, Ignoranz, Egoismus, Spinat, Rassismus, Homophobie (wiese ist das ne Phobie, du hast doch keine Angst sondern bist einfach nur ein A****), Gemeinheiten, Lügen und so weiter.

Jedenfalls versuche ich das Leben immer positiv zu sehen und um die Dinge die mir wichtig sind zu kämpfen.
Das ist mein Blog und viel Spass!

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